Aktion Tiergeschichten


Tiergeschichten

Auch in diesem Schuljahr gibt es wieder Tiere, die sich auf den Ausguck setzen und die euch etwas über sich erzählen.

 

Inhalt Tiergeschichten  ( klicke auf das Tier und du gelangst sofort zu der Geschichte )

- Dachs
- Waschbär
- Frischling
- Fasan
- Luchs
- Lissi und das Riesenei

 

Als erstes darf das Tier des Jahres 2010 herauf. Und das ist der Dachs.

Der Dachs, auch Grimbart genannt

Schau mich ruhig genau an! Mich kann man in der Natur nämlich nur sehr selten beobachten. Ich halte mich gut versteckt und bin erst Nachts aktiv. In der Familie der Marder bin ich der Größte. Ich wiege etwa 20kg und werde bis zur Schwanzspitze etwa 80cm lang. Was ich gern fresse? Ach, ich gehöre zu den Allesfressern, aber meistens fresse ich Pflanzen. Ich lebe in einer Großfamilie, in der wir uns gegenseitig helfen. Die meiste Zeit verbringen wir in unserem weitverzweigten Dachsbau. Dort bekommen wir auch manchmal Besuch vom Fuchs, aber das weißt du sicher schon vom Fuchs. In der kalten Jahreszeit halten wir eine Winterruhe und erzählen uns Geschichten vom Sommer. Übrigens wurde ich zum Tier des Jahres 2010 gewählt! Mein Bild ziert jetzt auch eine Briefmarke! Toll, was?!

Text u. Fotos: S.Böhme


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Ich hoffe, ihr habt genau hingeschaut!

Manche behaupten doch tatsächlich, ich hätte eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Dachs, aber so eine tolle braunschwarze Augenbinde wie ich hat er eben nicht! Und mein Schwanz hat schwarz-graue Streifen!

Einige Kinder haben mich genauer betrachtet und dabei sofort bemerkt, dass mein Fell viel weicher und dichter ist und nicht so drahtig fest ist wie beim Dachs. Ich bin ein geschickter Kletterer und kann mich vorwärts, rückwärts und seitwärts bewegen. Das soll mir ein Dachs erst einmal nachmachen! Überhaupt bin ich sehr gewandt mit meinen feinen Fingern. Mit ihnen untersuche ich alles, was mir in die Quere kommt. Ich heiße zwar Waschbär, aber „waschen“ tue ich meine Beute wirklich nicht, auch wenn es so aussieht! Ich kann prima schwimmen und da taste ich natürlich auch nach Essbarem wie nach Fischen, Krebsen und Fröschen.

Lieber Dachs, ich finde es schon sehr nett von dir, dass ich tagsüber deinen Bau immer mal als Unterschlupf und Ausruhplatz benutzen darf! In der Dämmerung und in der Nacht bin ich aktiv. Ich fresse fast alles, was es so zur Zeit im Angebot gibt. Gegen Ende des Jahres fresse ich mehr pflanzliche Kost: Samen, Eicheln, Früchte, Mais. Im Frühjahr mag ich gern tierisches wie Schnecken, Würmer und Insekten, auch mal Fische, Mäuse, Eier oder Jungvögel. Es gibt Menschen, die finden mich ziemlich dreist, weil ich zusammen mit ein paar Kumpeln ihr Revier aufsuche. Sie wollen mich nicht auf ihren Dachböden und auch nicht in ihrem Garten haben. Naja, mir gefällt’s im Wald auch besser, da gibt’s nicht so schnell Aufregung und Ärger.

Text u. Fotos: S.Böhme

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Hallo! Hallo, ihr Kinder!
Mal nicht so schnell!
Ihr habt’ s ja so eilig wie meine Rotte (so nennt man meine Gruppe) auf der Flucht!
Gibt’s da was Besonderes im Haus? Die Schule fängt an??
Ich hab da eine Idee: ihr erzählt mir von euch und ich erzähl euch von mir und meiner Rotte.

Also, da wäre zunächst mal meine Familie: Mutter „Bache“, Vater „Keiler“ , die Jungen heißen erst „Frischling“ (so wie ich mit meinen tollen Streifen) und später im 2.Jahr heißen sie „Überläufer“. Wir mögen es gesellig in einer kleinen Gruppe, eben der „Rotte“. Auch wenn viele Menschen bei uns gleich an eine „Keilerei“ denken, wir sind eigentlich friedlich und scheu. Aber wenn jemand unsere Jungen bedroht, dann greifen die Großen an. Und, ich kann euch sagen, Wildschweine sind super Langstreckenläufer und bis zu 50km/h schnell! Nehmt euch in Acht vor den Eckzähnen – Waffen! Tagsüber verbergen wir uns im Unterholz und Dickicht und kommen erst in der Dämmerung heraus.

Unsere Ohren sind prima. Die Augen allerdings sind ziemlich klein, wie ihr seht, aber wir haben eine kräftige Rüsselschnauze, mit der wir den Boden durchwühlen können. Dabei riechen und finden wir allerlei Essbares: Wurzeln, Knollen, Baumfrüchte, Pilze, Insekten, Schnecken, Mäuse… und, da wir in den Laub- und Mischwäldern die feuchteren Gebiete bevorzugen fressen wir auch Frösche und Molche.

Was ich am liebsten spiele? Na, suhlen, mich wälzen im Schlamm! Das müsst ihr auch mal ausprobieren! Und nun seid ihr dran mit erzählen! Ich höre zu.

Text u. Fotos: S.Böhme

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Der Fasan

Als ich mit Freunden in der Toskana Urlaub machte, fuhren wir mit dem Auto übers Land. Meine Freundin und ich entdeckten am Wegrand auf dem Feld einen wunderschönen Vogel mit bunt schillerndem Gefieder. Aufgeregt machten wir uns gegenseitig auf ihn aufmerksam: „Ein Fasan!“

Am Anfang dachten wir, das wäre etwas außergewöhnliches und besonderes. Aber bald merkten wir, dass dieser Vogel in Italien häufig vorkommt. Nach einer Woche hatten wir 75 Fasanen gezählt!!

Kinder aus der Klasse 4c haben zum Fasan einen kleinen Steckbrief geschrieben. Was wisst ihr noch über den Fasan?

Text und Fotos: S. Böhme

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Der Luchs

Lebensraum:
Der Luchs ist ein ausgesprochener Waldbewohner, weil er sich für seine Art zu jagen gut verstecken muss. Er ist ein Einzelgänger und braucht ein Kerngebiet von etwa 40 km Größe, in dem er keinen Rivalen duldet.

Bedrohung und Schutzmaßnahmen:
Der Hauptgrund für seine Ausrottung war die erbarmungslose Bejagung durch den Menschen, der den Luchs als Nahrungskonkurrenten betrachtete und auch dessen Beutetiere selbst intensiv bejagte. Seit 1950 beginnen sich die Bestände zu erholen. Langsam breiten sich die Luchse wieder in Europa aus. Im Harz gibt es ein Wiederansiedelungsprojekt.
Von Julia aus der 4d

Ernährung:
Bei dem Fleischfresser Luchs stehen je nach Angebot auf der Speisekarte: Rehe, Gamsen, Mufflons, Rentiere, Hasen, Murmeltiere, Vögel, Mäuse, Marder, Füchse, Dachse, Wildhühner, Wasservögel, Amphibien und Insekten. Er braucht in einer Woche die Fleischmenge eines Rehs.

Vermehrung:
Der Luchs paart sich im Frühjahr (Februar bis März). Die Tragezeit beträgt 10 Wochen. Es kommen bei einem Wurf 2 bis 3 Junge zur Welt. Sie werden etwa 6 Monate gesäugt. Nach 3 Monaten gehen die Jungtiere mit der Mutter auf Streifzüge und nach einem Jahr suchen sie sich ein eigenes Revier.
Von Tobias aus der 4d

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Huhn Lissi und das Riesenei – eine Ostergeschichte

Die Ostervorbereitungen sind in vollem Gang…! Huhn Lissi schaut ganz stolz auf ihre ersten 100.
Auf den Feldern zwischen Hornburg und Schladen wurde der Osterhase beim Trainingslauf gesichtet…

Zum Glück hat Lissi fleißige Helferinnen..
sonst wäre der Eier-Lieferauftrag für den Osterhasen nicht bis Ostern zu bewältigen!..
Hahn Tanaka überwacht das Ganze.

April! April!!

„Donnerwetter!“, dachte Lissi heute Morgen.
„Ist das vielleicht ein Aprilscherz?!“
Sie trippelte aufgeregt um das Riesen-Ei herum und begutachtete es von allen Seiten…
„Was mag da wohl rauskommen?!“

Habt ihr Ideen?, fragte ich in den Osterferien mal nach…
Dann würde ich mich über Bilder oder Geschichten zum Riesen-Ei riesig freuen!

So stellte Gina (aus der 1d) es sich vor wenn das Ei aufbricht:

 

Und so könnte es auch aussehen!
Da schlüpft die Amsel-Braut heraus und wird gleich Vogel-Hochzeit feiern.

Wollt ihr mehr von der Vogelhochzeit sehen?
Na, dann schaut mal bei der Klasse 1c und der Klasse 1d rein!

Text: S. Böhme
Fotos: A. Sürig (von seinem Hühnervolk), S. Böhme

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Letzte Änderung am 22. Januar 2013 durch Sabine Boehme
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