Walderkundungstag für die 2.Klassen
                       2016

 


 

Walderkundungstag der 2. Klassen im Propstei–Holz

„Was ist los im Wald?“ Dieser Frage gingen die 2. Klassen der Clemens-Schule am 18., 19. und 20.10.2016 nach.

Wir, die Schüler der Klasse 2c, starteten am Mittwoch, dem 20.10.2016 mit Frau Böhme, Frau Just und unserem „Bufdi“ (= im Bundesfreiwilligendienst) Kevin um 7.50 Uhr. Schon auf dem Weg zum Propstei-Holz gab es viel zu entdecken. So flog ein Silberreiher-Paar eine Weile vor uns her. Dann setzte sich einer der beiden Vögel in eine Tanne und schien zu beobachten, wie wir fröhlich im Gänsemarsch zu unserer Walderkundung spazierten.
Die Waldpädagogin Frau Kabbe wartete schon mit Ive (auch ein „Bufdi“) und ihrem Hund Lotte am Freise-Hof auf uns. Nachdem sie alle begrüßt hatte und Lotte ausgiebig von uns gestreichelt worden war, erklärte sie uns als den Gästen des Waldes ein paar Regeln.
Dann wurde es etwas schwierig. Wir sollten ein Rätsel lösen. Vielleicht kommt ihr auch darauf, um wen oder was es geht.

Er lebt im Wald,
ist bei Dämmerung aktiv,
frisst Beeren und Mäuse,
schläft unter der Erde,
hat spitze Ohren,
hat ein rötliches Fell,
… und es gibt ein Lied, bei dem er oder es etwas gestohlen hat.
?????

Ihr seid super! Richtig, es ist der Fuchs.

Gleich darauf durften wir ein Fuchsfell anfassen und spielten am Waldrand das Spiel „Wie wäre es schön im Wald, käme nicht der Fuchs schon bald“.
Dann ging es ins Unterholz und dort gab es viel zu entdecken. Frau Kabbe zeigte uns einen riesigen Ameisenhaufen der Roten Ameisen. Diese stehen unter Naturschutz, da sie sehr wichtig für den Wald sind.
Kurze Zeit später sollte jeder von uns sich einen Stock suchen und auf das „Waldsofa“ legen, um es zu erhalten. Dann machten wir es uns auf dem „Sofa“ im Halbkreis gemütlich und frühstückten.
Nach dem Essen bekamen wir zu zweit eine Becherlupe und gingen auf die Suche nach den kleinen Waldbewohnern auf dem Boden. Vorher klärte uns Frau Kabbe, dass es sich um ein Insekt handelt, wenn es 6 Beine hat und um einen spinnenartiges Tier bei 8 Beinen.
Nur nach wenigen Sekunden hörten wir die aufgeregte Stimme von Leander: Frau Kabbe, Frau Kabbe, wir haben etwas!“ Tatsächlich in der Becherlupe befanden sich neben einem Schnurrfüßer (gehört zu den Tausendfüßern), eine Assel und ein Laufkäfer. Die Assel und den Laufkäfer fanden die meisten von uns. Ian und Joris entdeckten einen Springschwanz (Insekt).
Aber die seltenste Entdeckung machte Benedict. Er fand den Saftkugler (gehört zu den Tausendfüßern), der zunächst wie eine schwarze Perle aussah.

Dann hauchten wir ihn an und durch die Wärme und Feuchtigkeit öffnete er sich langsam. Sein Aussehen ähnelte nun einer Assel.
Nachdem wir die Waldbewohner wieder freigelassen hatten, ging es zum Ausgangspunkt zurück. Auf dem Weg dorthin sahen wir Spuren eines „Rehbettes“ und Zeichen von Wildschweinen.
Die Zeit im Wald verging wie im Flug und auf dem Rückweg waren wir uns einig: Das war ein toller Tag, an dem wir viel Neues gelernt haben.

Vielen Dank auch im Namen der 2a und 2b, die im Wald noch ein Igelhaus bauten, an Frau Kabbe und Ive.

Text: Anette Just
Fotos: Sabine Böhme

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Letzte Änderung am 1. November 2016 durch Sabine Boehme
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